Vorbereitungen auf den Winterurlaub

Elementare Gefahren absichern

Tipp der Versicherungskaufleute:
Ferienabwesenheit nicht im Internet ankündigen.

In den nächsten Wochen werden wieder Gipfel gestürmt. Es ist Zeit für den aktiven Winterurlaub, der häufig auf Ski- und Snowboardpisten sowie auf Langlaufloipen verbracht wird. Dabei gehören leider Unfälle dazu. Dennoch verlangt der Wintersport kaum spezielle Versicherungsverträge.

Martin Herp, im Vorstand des Bezirks München im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), empfiehlt die Konzentration auf elementare Risiken. Auf Unnötiges kann verzichtet werden. Am wichtigsten ist die Privathaftpflichtversicherung. Sie ist zuständig, wenn der Urlauber einen Schaden anrichtet – auch auf der Rodelbahn und der Skipiste. Wenn Personen schwer verletzt werden, können schnell fünf- bis sechsstellige Haftungssummen auflaufen, für die die Privathaftpflichtversicherung aufkommt. Dagegen ist eine private Unfallversicherung für den eigenen Schaden zuständig, den man infolge eines Unfalls erlitten hat. Ihre Leistungen können von einem Krankenhaustagegeld, einer lebenslangen Unfallrente bis zur Kostenübernahme wegen einer Invalidität reichen.

Auslandskrankenversicherung

Geht die Reise ins Ausland, empfiehlt sich unbedingt eine private Auslandskrankenversicherung. Denn die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen decken oft nicht die Behandlungskosten jenseits der Grenzen. Dann bleibt man auf hohen Arzt- und Krankenhausrechnungen sitzen. Die private Auslandskrankenversicherung kostet rund 20 Euro Jahresbeitrag für die Familie und springt beispielsweise u. a. auch ein, wenn aus dem Ausland ein medizinischer Krankenrücktransport notwendig wird.

Urlaubspläne nicht im Internet veröffentlichen

Schon so manchen Winterurlauber erwartete eine böse Überraschung auch am Ferienende. Denn wenn man vorher auf so genannten Social Media Webseiten, wie beispielsweise „Facebook“, „Wer-kennt-Wen“ oder „MySpace“ seinen Urlaub vorher angekündigt, kann es sein, dass die verwaiste Wohnung ungebetenen Besuch erhält. Einbrecher nutzen dann die Gewissheit der Abwesenheit und den Schutz der Dunkelheit in der kalten Jahreszeit, um sich ungestört Zugang zu verschaffen. „Auch offen zur Schau gestellte Heimatadressen auf dem Urlaubsgepäck können ebenso schlimme Folgen haben“, betonen Herp und Kollegen. „Dann wäre das ein Fall für die Hausratversicherung, die für Schäden durch Einbruchdiebstahl und Vandalismus aufkommt. 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratverischerung, Unfallversicherung, Versicherungen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.